Im Netz der Spinne – Silicon Valley, Geheimdienste und die Cyberwaffe

Heute werde ich euch eine Geschichte über Google erzählen, eine der bekanntesten Marken unserer Zeit. Wir kennen sie für ihr Android-Betriebssystem auf unseren Smartphones, über ihre Smart-Home Geräte und Handys, über ihren Internet Browser Chrome oder ihren kürzlichen Einstieg in das Videospiel-Geschäft mit Google Stadia. Und natürlich für ihre vielen Internet-Dienste… vor allem für die Google-Suchmaschine, Google Maps, Google Earth, Gmail und Youtube. Sie sind eine Organisation die so allgegenwärtig ist, dass sie fast unsichtbar sind.

google procucts

Und in dieser Geschichte wird es auch um die CIA gehen. Der Geheimdienst der ausländische Regierungen stürzt und Staatsführer sowie die Bevölkerung ausspioniert. Von Menschenrechtsverletzungen bis zum Drogenhandel – die CIA war schon immer von Mysterien und Kontroversen umhüllt. Aber was hat Google mit der CIA zu tun? Und was ist die Aufgabe des World-Wide-Webs und seiner Applikationen die in den letzen 20 Jahren so viele Milliardäre hervorbrachte?

Diese Zusammenarbeit ist sehr besorgniserregend, aber lasst uns das mal genauer anschauen.

Googles erste CIA und NSA Verbindung

Tatsächlich wurde das Internet selbst aufgrund einer geheimdienstlichen Bemühung geschaffen: In den 1970er Jahren verband die Behörde, die für die Entwicklung neuer Technologien für militärische, nachrichtendienstliche und nationale Sicherheitszwecke zuständig ist – die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) – vier Supercomputer miteinander, um massive Datentransfers zu bewältigen. Etwa ein Jahrzehnt später übergab sie das ARPA-Net an die National Science Foundation (NSF), die das Netzwerk über Tausende von Universitäten und schließlich 1991 auch in die Öffentlichkeit verbreitete und so die Architektur und das Gerüst des World Wide Web schuf. Die zugrunde liegenden Überlegungen eines Menschen steuernden Maschinen-Netzes geht aber schon auf die Kyberetik Bewegung der 50er Jahre zurück. Und heute, fast fünf Jahrzehnte nach der Geburt, ist das Internet unumkehrbar und hat jeden Bereich des menschlichen Zusammenlebens durchdrungen. Wir sind als Gesellschaft sozial, politisch und ökonomisch davon abhängig geworden. Mit vielversprechenden Möglichkeiten wurden wir in das weltumspannende ‚Web‘ gelockt… jetzt kleben wir fest und können nur noch warten bis uns die Spinne auffrisst.

world wide web

Im Jahre 1994 haben dann zwei PhD-Studenten der Standford Universität, Sergey Brin und Larry Page, begonnen an ihrer automatischen „Web-Crawling und Seiten-Ranking“ Applikation zu arbeiten, die Teil ihres Forschungsprojektes war. Sie erhofften sich damit einen einfachen Zugang zum damals gerade explodierenden Internets zu bekommen – und waren erfolgreich. Der Teil von Sergey Brin’s Stanford-Forschung wurde von der NSA und CIA finanziert.

google
Larry Page und Sergey Brin damals ins Standford.

Brin berichtete häufig seinen Fortschritt zu ‚Nicht-Standford-Individuen‘ – einer von ihnen war Dr. Rick Steinhauser. Steinhauser war ein Repräsentant des ‚Research and Development Office‘ der CIA und dessen Aufgabe war ihre Forschungsfinanzierung zu beaufsichtigen, in einem Programm welches ein Zusammenschluss zwischen CIA und NSA war.

Damals war es nicht ungewöhlich das Forschungsprojekte von den Geheimdiensten finanziert wurden. Geheimdienste der amerikanischen Regierung hatten Programme eingerichtet und oft Projekte mit Startkapital finanziert. Etwa 3-4$ Millionen sind über den riesen Apparat der US-Geheimdienste in die Universitäten geflossen. Auch Putin erkannte das Google ein CIA Projekt ist und warnte vor seiner Benutzung. Und während Google als auch die Geheimdienst-Gemeinschaft abstreiten das die CIA den Start von Google direkt finanziert hat, ist es eindeutig dass die Forschungsfinanzierung der Geheimdienste nicht nur Google halfen, sondern Silicon-Valley als ganzes. Es gibt viele Wege wie diese Beziehung gebaut wurde und bis heute erhalten wird – eine der größten ist vermutlich das Highland-Forum.

Das Highland-Forum

Die Chance ist groß das du von diesem Forum noch nie gehört hast, aber es verbindet im weiteren Sinne das Verteidigungsministerium und die Geheimdienst-Gemeinschaft mit Technologie-StartUps. Das sorgt dafür das Militär und Geheimdienste immer auf dem neuesten Stand der Technik sind.

Das Highlands-Forum bietet seit 20 Jahren einigen der prominentesten Mitglieder der Schatten-Geheimdienst-Gemeinschaft einen inoffiziellen Raum, in dem sie sich mit hochrangigen US-Regierungsbeamten und anderen führenden Persönlichkeiten aus der einschlägigen Industrie treffen können. Als Nafeez Ahmed, britischer Autor und Blogger, zum ersten Mal im November 2014 über die Existenz dieses Netzwerks gestolpert ist, als er für das Motherboard von VICE berichtete, dass es bei der neu angekündigten „Defense Innovation Initiative“ von US-Verteidigungsminister Chuck Hagel in Wirklichkeit darum ging, Skynet aufzubauen – oder so ähnlich, im Wesentlichen, um eine aufkommende Ära der automatisierten Roboter-Kriegsführung zu beherrschen.
Diese Geschichte basierte auf einem wenig bekannten, vom Pentagon finanzierten „Weißbuch“, das zwei Monate zuvor von der National Defense University (NDU) in Washington DC veröffentlicht worden war, einer führenden, vom US-Militär geführten Institution die unter anderem Forschung zur Entwicklung der US-Verteidigungspolitik auf höchster Ebene betreibt. Das Weißbuch verdeutlichte den Gedanken hinter der neuen Initiative und die revolutionären wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen, von denen sie zu profitieren hoffte.

Der Mitautor dieses NDU-Weißbuchs ist Linton Wells, ein 51 Jahre alter US-Verteidigungsbeamter, der in der Bush-Administration als leitender Informationsoffizier des Pentagon diente und die National Security Agency (NSA) und andere Spionageagenturen beaufsichtigte. Er verfügt nach wie vor über aktive, Top-Secret Sicherheitsfreigaben, und laut einem Bericht der Zeitschrift Government Executive aus dem Jahr 2006 hatte er den Vorsitz des 1994 vom Pentagon gegründeten „Highlands Forum“ inne.

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Linton Wells II (rechts), ehemaliger Informationschef des Pentagon und stellvertretender Verteidigungsminister für Netzwerke, bei einer kürzlichen Sitzung des Pentagon-Highlandforums. Neben ihm sitzt Rosemary Wenchel, eine hohe Beamtin im US-Heimatschutzministerium.

Das Magazin New Scientist (paywall) hat das Highlands Forum mit Elite-Treffen wie „Davos, Ditchley und Aspen“ verglichen und es als „weit weniger bekannt, aber… wohl ebenso einflussreiches Diskussionsforum“ beschrieben. Regelmäßige Forumstreffen bringen „innovative Menschen zusammen, um die Wechselwirkungen zwischen Politik und Technologie zu erörtern“. Seine größten Erfolge liegen in der Entwicklung der netzwerkbasierten High-Tech-Kriegsführung. Angesichts der Rolle, die Wells in einem solchen Forum spielte, war es vielleicht nicht überraschend, dass sein Weißbuch zur Umgestaltung des Verteidigungssektors in der Lage war, einen so tiefgreifenden Einfluss auf die tatsächliche Politik des Pentagons zu nehmen. Aber wenn das der Fall war, warum hatte es dann niemand bemerkt?
Obwohl es vom Pentagon gesponsert wurde, konnte ich auf der Website des Verteidigungsministeriums keine offizielle Seite über das Forum finden. Laut Adhmed haben aktive und ehemalige Quellen des US-Militärs und des US-Geheimdienstes noch nie davon gehört, ebenso wenig wie Journalisten der nationalen Sicherheit.

Viele Führungskräfte des Highland-Forums halten Positionen in der CIA, NSA und vielen anderen Agencies inne. Und auch ein beruflicher Transfer von diesen Behörden ins Silicon-Valley ist üblich. So verließ 2012 zum Beispiel Regina Dugan, Highland Co-Vorsitzende und DARPA-Mitarbeierin, ihre Behörde um eine leitende Führungsposition bei Google anzunehmen. Kurze Zeit später baute sie ‚ein Gedankenlese-Gerät‘ für Facebook (Building 8 Project), um dann wieder zurück zu Google zu gehen um sich dort auf Augmented-Reality Applikationen und modulare Smartphones zu konzentrieren. Sie arbeitete auch für Motorola, wo sie an der Entwicklung von elektronischen-Tattoos und Pillen die deinen ganzen Körper zu einem Authentifizierungs-Passwort machen beteiligt war.

Oh, und in einem geleakten Email-Thread diskutierte Sergey Brin mit dem Chef der NSA das Teilen von Informationen aus Gründen der Nationalen Sicherheit.

In-Q-Tel – Die Verbindung der CIA mit Big-Tech

Auf dem Höhepunkt des Dot-Com-Booms 1999 startete die CIA In-Q-Tel: ein Silicon-Valley Risikokapitalunternehmen. Seine Mission war es in Start-Ups zu investieren die auf die Bedürfnisse der Geheimdienste abgestimmt sind. In Gegensatz zu anderen Risikokapital Firmen ist die Verteilung von Steuergeldern durch In-Q-Tel nicht gewinnorientiert. Viel mehr fordert die CIA spätestens 36 Monate nach der Investition einen technologischen Nutzen für die Geheimdienst-Gemeinschaft. Das Q soll dabei eine Anspielung auf den gleichnamigen Technologie-Erfinder in den James Bond Filmen sein. Das Spektrum umfasst Suchprogramme und Software, die zur Analyse von Daten und Bildern benötigt wird. Intelligente Übersetzungstools, die auch den Sinn der zu übersetzenden Texte erfassen können. Aber auch in der Computersicherheitstechnologie, bei Energieversorgungssystemen und in der nano- und biotechnologischen Entwicklung gilt es, Schritt zu halten (Hier).

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In den letzten 20 Jahren investierte die CIA in dutzende Technologie Start-Ups und erwartet dadurch natürlich Zusammenarbeit.

Die CIA investierte 2003 über In-Q-Tel in Keyhole, einem Start-Up welches 3D-Kartographierung-Software entwickelte. Eines ihrer ersten Einsätze war es die US-Soldaten während der Operation „Iraqi-Freedom“ zu unterstützen – der Kampagne Saddam Husseins zu stürzen. Im Jahr darauf kaufte die CIA Keyhole, in dessen Team sich nun fortan auch CIA-Mitarbeiter befanden. Etwas später verwandelte Google Keyhole in die Basis von dem was GoogleEarth werden sollte, der Applikation mit der man die Welt wie durch ein Schlüsselloch (Keyhole) bespannen kann. Nur ein Jahr nach der Akquise bekam der Direktor von In-Q-Tel, der für die ursprüngliche Investition in Keyhole verantwortlich war, eine Stelle bei Google. Aber das war nicht alles was durch In-Q-Tel finanziert wurde. Zu der Zeit zog Google auch Gewisse Verträge mit der NSA und CIA an Land um für sie Such-Applikationen zu entwickeln. Und im August 2004, zehn Jahre nach seiner Geburt, ging Google dann an die Börse.

Wie schaut es aus mit Facebook? Im Sommer des Jahres 2004 erhielt das Unternehmen seine erste Kapitaleinlage in Höhe von 500.000 Dollar von Peter Thiel. Die nächsten beiden Kapitalzuführungen waren 12,7 Millionen Dollar von Thiel und Accel Partners im Mai 2005 und dann im April 2006 weitere 27,5 Millionen Dollar aus einer von Accel geführten Finanzierungsrunde, an der Thiel, Accel und Greylock Partners beteiligt waren. So, diese Namen suchte ich im Zusammenhang mit In-Q-Tel. Hier ist, was ich gefunden habe:

Peter Thiel: Nahm die In-Q-Tel-Finanzierung für seine Start-up-Firma Palantir irgendwo um 2004 herum auf.
Accel Partner: Im Jahr 2004 saß Accel-Partner James Breyer zusammen mit In-Q-Tels CEO Gilman Louie im Aufsichtsrat des militärischen Rüstungsunternehmens BBN.
Greylock Partners: Howard Cox, der Chef von Greylock, gehörte direkt dem Verwaltungsrat von In-Q-Tel an.

Ich will damit nicht sagen, dass die CIA oder In-Q-Tel direkt mit Facebook zu tun hatten.
Ich sage nur, dass mir scheint, dass die wichtigsten frühen Investoren von Facebook, zur selben Zeit als Facebook Kapital beschaffte, direkte Beziehungen zu In-Q-Tel oder zum Top-Management von In-Q-Tel unterhielten… Ich will damit auch sagen, dass In-Q-Tel genau zu dieser Zeit ein Unternehmen war, das sehr, sehr daran interessiert war die Art von Daten zu sammeln die Facebook zu bieten hatte.

In-Q-Tel Investitionen gelten zudem als eine Art Gütesiegel. Für jeden Dollar der von der CIA in ein Tech-StartUp investiert wurde kann das Unternehmen im Schnitt 15 Dollar von anderen Investoren erwarten. Die wissen nämlich genau das Technologien die von der CIA ins Auge gefasst wurden eine rosige Zukunft haben. Außerdem sitzen bei In-Q-Tel oft auch Experten aus der Industrie, z.B. der frühere Netscape CEO James Barksdale.

Viele durch die CIA finanzierten Technologien wurden an große Namen weiterverkauft. Microsoft schlug bei Perceptive Pixel zu. Das Unternehmen ist Spezialist für große Touchscreens. RIM, der Hersteller von Blackberry-Handys, erwarb den Funk-System-Hersteller Paratek, der kleinere und Strom sparende Antennen entwickelte. Auch Oracle bediente sich im großen Pool der CIA-Entwicklungen und kaufte Tacit sowie Endeca. Nokia übernahm MetaCarta, um die dort entwickelte Technologie in einen eigenen Karten-Dienst einzubauen. Die Idee zieht eindeutig immer weitere Kreise. Wenn ihr euch heute ein neues Handy oder einen Computer zulegen, steckt mit großer Wahrscheinlichkeit Wissen dahinter, das mit den Geldern der CIA erworben wurde. Und der heutig Überwachungs-Staat zeigt: Die CIA ist immer Nutznießer dieser Technologien.

Silicon Valley Netz
Das große Netz der engen Zusammenarbeit zwischen Geheimdiensten, Militär und Silicon Valley.

Tatsächlich haben die meisten Tech-Giganten direkte Verbindungen mit den Geheimdiensten. Anfang 2020 trafen sich Microsoft, Facebook, Twitter und Google mit dem FBI, dem Homeland-Security und dem ‚Office of Director of National Security (DNI)‘.Über dieses Treffen ist wenig bekannt, außer dem grundlegendem Thema: „Wie können Technik-Giganten die Sicherheit für die Wahl 2020 gewährleisten.“ So hat Google zum Beispiel ein ausgefeiltes Schutzprogramm implementiert. Das gewährleistet vulnerablen Gruppen wie Journalisten, Politikern, Aktivisten und führende Wirtschaftspersönlichkeiten Googles sichersten Schutz. Es macht diese Accounts weniger anfällig für Hackerangriffe wie Phishing und Mailware. Die Frage ist natürlich nur: Wer gilt als würdig für diesen Schutz?

Google und der Verteidigungssektor

Die engste Verbindung zwischen Google und der Regierung stellt aber Google Federal dar. Google Federal existiert seit 2006 und dessen Aufgabe besteht darin Regierungsverträgen zu dienen. Über „Google Federal“ findet man nicht viel. Ob sie einfach nur gerne aus dem Schatten agieren, oder ob Google seine Monopolstellung im Informationskrieg missbraucht um das auffinden dieser Informationen zu erschweren, bleibt schwer zu sagen. Es gab einem Punkt an dem diese Abteilung von Google so viele ehemalige Mitarbeiter der NSA hatte das man sie „The NSA West“ bezeichnete. Gleich von Beginn an stellte Google Federal massenhaft Leute ein – Manager und Kaufmänner der Army, Airforce, CIA, Raytheon und Lockheed Martin. Und zusätzlich stockte es sich auch mit einer Armee an demokratischen und republikanischen Lobbyisten auf. Michael Bradshaw, Direktor von Google Federal, sagte der Washington Post: „Viele Leute wussten nicht einmal, dass Google Federal existiert.“

Der Zeitung zufolge sind traditionelle Vertragspartner der Regierung sehr daran interessiert, mit Google zu arbeiten – und Google ist sehr daran interessiert, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Google ist Partnerschaften mit Unternehmen wie Lockheed Martin, Unisys, Computer Sciences Corporation und Blackbird Technologies eingegangen. Google hat auch eine ganze Reihe von Verträgen mit dem Verteidigungsministerium und der Geheimdienst-Community abgeschlossen und stellt Software und Dienstleistungen für alle zur Verfügung, von der National Geospatial-Intelligence Agency bis zum Department of the Army. Vor allem über Boston Dynamics, ein militärisches Robotik Unternehmen welches mal der DARPA gehörte und von 2013-2017 im Besitz von Google war. Mit solchen Technologien spielt man mit dem Feuer, schaut euch mal dieses fiktives (jedoch durchaus wahrscheinliches und an Boston Dynamic anspielendes) Szenario an.

Es scheint, dass dies erst der Anfang von Googles Vorstoß in die Arena der nationalen Sicherheit ist. Ein Blick auf Googles breiteres Portfolio legt grenzenlosen Ehrgeiz nahe. Es handelt sich um ein Unternehmen, das jetzt eine Satellitenfirma, fortschrittliche Kartierungs- und Geodatentechnologien , selbstfahrende Autos (Waymo), ein konkurrenzloses Robotik-Portfolio und eine unvergleichliche Sammlung von globalen Nutzermetadaten besitzt. Und nun überlegt mal welche Macht ein Unternehmen hat wenn man alle diese Bemühungen kombiniert. Sergey Brins und Larry Pages kleines Internet-Unternehmen ist heute unter dem Namen Alphabet Inc. das 17. größte Unternehmen der Welt. Während die Tochtergesellschaft für die Internet-Produkte immer noch Google LLC heißt gibt es, neben den bereits genannten, noch einige andere Tochterfirmen des Giganten.

Google Venture und CapitalG sind Alphabets eigene Risikokapital Unternehmen mit dem sie seit 2009 in junge Start-Ups investieren. Mit Wing bauen sie einen Drohnen Lieferservice, mit Loon beliefern sie entlegene Orte mit Highspeed-Internet über riesige Heliumbaloons. Durch Deep-Mind sind sie führend in der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz und schafften 2016 einen historischen Durchbruch, in dem ihre AlphaGo-KI den besten Go-Spieler der Welt mit Leichtigkeit besiegte, einem asiatischen Brett-Spiel welches ein vielfaches komplexer ist als Schach und in dem ‚Intuition‘ sehr wichtig ist. In ihrer Forschungseinrichtung „X“ entwickeln sie verschiedenste Dinge (von Robotik bis KI), aber auch im Bereich Biowissenschaften (Verily) und Biotechnologie (Calico) hat die Riesenkrake ihre Tentakeln. Dort wird an invasiven Gesundheitstechnologien und der Verlangsamung des Alterungsprozesses geforscht.

Die immer stärker werdende Zusammenarbeit von Google und den Geheimdiensten spitze sich ab 2010 immer deutlicher zu. Zu der Zeit wurde Google von, wie man damals glaubte, chinesischen Regierungs-Hackern attackiert. Die NSA half Google und nutze die Chance für einen Informations-Austausch-Deal: Google stimmte zu Informationen über ihren Traffic zu tauschen gegen das was die NSA über ausländische Hacker wusste.

Google Jigsaw ist eine Division des Unternehmens mit der Aufgabe „globale Probleme wie Extremismus, Zensur und Falschinformationen zu bekämpfen.“ Aber diese Division hatte ihre Fehltritte: Als 2012 der syrische Bürgerkrieg eskalierte drängten die Geheimdienste auf einen Wechsel der Regierung. Geleakte Emails offenbarten 2016 das Jigsaw nach Ideen Brainstormte wie sie Baschir-Al Assad von der Macht drücken können. Beplant war ein Tool das alle syrischen Regierungsangehörige die Assad loyal waren visuell trackte. Jared Kohan, Chef von Google Jigsaw, plante diese Daten in Syrien zu zeigen, auf Fernsehsendern wie Al-Jazeera. Der Zweck davon war Propaganda, um das Selbstbewusstein der Opposition von Assad zu stärken. Diese Opposition war natürlich die Seite welche die US-Geheimdienste siegen sehen wollten.

google jigsaw

Laut Fred Burton, ein ehemaliger Geheimagent der Sicherheitsabteilung des State Departments, passiert sowas nicht zufällig: „Google bekommt die Unterstützung vom weißen Haus und State Department und Rückendeckung. In Wahrheit machen sie Dinge die die CIA nicht machen kann.“

Kürzlich entwickelte Google ein Tool um zu tracken ob seine Nutzer ein hohes Risiko zur Radikalisierung darstellen, basierend auf ihrer Internetnutzung. Das Tool leitet sie zu Regierungswebsites weiter welche darauf spezialisiert sind sie von ihren Überzeugungen abbringen.

Es scheint so als ob heute Google und andere Tech-Giganten immer mehr die Grenzen zwischen Unternehmens- und Regierungsgeheimnissen verwischen. Und vielleicht ist Googles neuer Name, Alphabet, ein starker Hinweis darauf das Google nur eine Frontorganisation der Geheimdienste ist, oder dies schon immer war. So werden in den USA die dreibuchstabigen Regierungs-Behörden (CIA, NSA, NRO, FBI usw.) schon seit ihrem Bestehen oft scherzhaft die Alphabet-Agencies genannt….

DARPA’s LifeLog – die Geburtsstunde von Facebook

Wenn die Regierung anfangen würde die aktuelle Position, das Einkaufsverhalten, Vorlieben etc. ihrer Bürger zu verfolgen, würde es zurecht als ein Angriff auf unsere Freiheit gesehen werden. Genau das hatte die Regierungsorganisation DARPA (Defense Adavanced Reasearch Program Agency) , eine Organisation des Verteidigungsministeriums der USA welche an zukunftsorientierten Technologien forscht, aber versucht zu tun.

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LifeLog, ein DARPA Projekt welches Ende 2003 angekündigt wurde sieht laut einem Wired-Artikel von damals vor:

„LifeLog wurde von Darpa, dem Forschungsarm des Verteidigungsministeriums, geleitet und zielte darauf ab, an einem einzigen Ort so ziemlich alles zu sammeln, was ein Einzelner sagt, sieht oder tut: die getätigten Anrufe, die gesehenen Fernsehsendungen, die gelesenen Zeitschriften, die gekauften Flugtickets, die gesendete und empfangene E-Mail. Aus diesem scheinbar endlosen Informationsmeer würden Informatiker unverwechselbare Wege in den Daten zeichnen, Beziehungen, Erinnerungen, Ereignisse und Erfahrungen in Bezug setzen.“

Also im Grunde wäre dieses LifeLog ein alles umfassendes Tagebuch gewesen. Ein perfektes digitales Gedächtnis nicht nur von dem was du machst sondern, wo du es machst, mit wem du was machst und auf welche Art du was machst. Und es war geplant diese Verschiedenen Events in Episoden zu teilen, so das man sehen kann: Ah hier war das und dann kam das usw, und dass alles automatisch. Wer Interesse hat kann hier die Original Forderungen von DARPA damals durchlesen. Ziemlich gruselig oder? Kam auch nicht gut an bei der Bevölkerung.

Aber keine Sorge das Programm wurde eingestellt, und zwar laut dem Wired-Artikel am 4. Februar 2004. Kommt euch das Datum bekannt vor? Genau: Das ist EXAKT das Datum an dem Mark Zuckerberg mit seiner Seite Facebook online ging, die so ziemlich genau das Selbe ist wie LifeLog. Gut wenn man genau nach gräbt wurde die Cancelung nur am 4. Februar angekündigt, das Programm wurde aber bereits ungefähr zwei Wochen vorher im Januar eingestellt. Trotzdem, dieser ‚Zufall‘ sagt schon einiges, oder kennt ihr etwas was näher an dieses LifeLog Programm des Pentagon/DARPA ran kommt als Facebook und seine Tochterseite Instagram? Was ist den die Facebook-Timeline anderes als ‚Digitales Tagebuch mit Events, zeitlich in Episoden unterteilt‘, durchzogen mit den kompletten Persönlichkeitsmerkmalen und Verhalten des ‚Users‘?

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Interessant ist die schmallippige Begründung warum Darpa still und leise LifeLog eingestellt hat:

„Forscher die dem Projekt nahe stehen, sagen, sie seien sich nicht sicher warum es Ende letzten Monats eingestellt wurde. Darpa hat keine Erklärung für die stille Absage von LifeLog geliefert. „Eine Änderung der Prioritäten“ ist die einzige Begründung, die die Sprecherin der Agentur, Jan Walker, Wired News gab.“

Die Änderung der Prioritäten war dass sie statt mit Staatlich verordneten Zwang die Menschen davon überzeugt haben es freiwillig zu tun! WIR posten unser Leben, WIR geben die Standorte preis, WIR verlinken unsere Freunde. Und diese Anwendungen wurden auch absichtlich so entworfen das ein hohes Abhängikeitspotenzial von ihnen ausgeht. Den sie nutzen ein Ur-Menschliches Verlangen aus: Soziale Verbindung. Aus Sicht der Regierung war das ein genialer Schachzug. Sie kann ihr mitschnüffeln in irgend welchen Terms & Conditions verstecken, wir machen es freiwillig und haben auch noch Spaß dabei. Nebenbei verdienen die Frontorganisationen Milliarden und werden so zu gewilligen Gehilfen.

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LifeLog wurde durch den Patriot Act George W. Bushs von Oktober 2001 möglich.

LifeLog kam auf den Fersen des 9/11-Rituals und sie hofften mit der Begründung der Terrorgefahr durchzukommen. Das Information Awarness Office wurde 2002 gestartet und brachte mehrere DARPA Projekte zusammen um die Bevölkerungsüberwachung nach 9/11 massiv auszuweiten. Unter den Projekten war mit Sicherheit auch das zur selben Zeit gestartete LifeLog. Nachdem das IAO in der Öffentlichkeit so viel Kritik bekam wurde 2003 die Finanzierung vom Kongress gestrichen (Kein Wunder bei dem Logo des IAO). Ab 2004 und in den Jahren danach wurden dann Social-Media Plattformen riesengroß und wie wir durch Edward Snowden seit 2013 wissen, müssen nicht nur alle Techriesen der NSA Zugang gewähren, nein wir wissen auch das die Überwachungsprojekte des IAO nach ihrer ‚Einstellung‘ einfach unter anderem Namen weiterliefen, eine Taktik die Geheimdienste gerne anwenden . Wie praktisch. LifeLog wird zu Facebook, Information Awarness Office wird zum PRISM Überwachungsprogramm der NSA.

IAO-logo
Kein Witz, das ist war das offizielle Logo des IAO der Darpa. Eine Illuminati-Pyramide mit ‚Wissen ist Macht‘ in lateinisch.

Heute ist die Seite Facebook mit über 2,5 Milliarden monatlichen Usern das größte soziale Netzwerk der Welt. Zum Konzern Facebook inc. gehört außerdem Instagram, mit über eine Milliarde monatlichen Usern ebenfalls eines der größten Sozialen Netzwerke. Zu ihrem Portfolio gehören zudem die zwei größten Messenger-Apps der Welt – Whatsapp (1,5 Milliarden Nutzer) und Facebook Messenger (1,3 Milliarden Nutzer) – und ihr Hardware-Portfolio besteht aus ihrem Smart-Speaker Portal, sowie dem VR-Brillen Hersteller Occulus. Zudem investierten sie Millionen in CTRL-Labs, einem Labor das an einer Programmschnittstelle fürs Gehirn forscht, und forschen mit ihrem DARPA-ähnlichen Research-Lab an Sci-Fi-mäßiger Technologie. Dieses bereits erwähnte Building 8 Project beherbergte Regina Dungan, ehemalige DARPA Mitarbeiterin, und forscht an Augmented Reality Brillen, Drohnen, Gehirn-Scannern und Applikationen die Gedanken auslesen können. Zudem kommen sie dieses Jahr mit ihrer Internetwährung Libra auf den Markt. Kritiker befürchten das Facebook hier gerade eine unregulierte Schattenbank errichtet und die Marktstellung seiner Investoren (u.a. Spotify, Uber) zu mächtig werden könnte.

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Sowohl Nutzer als auch Nutzungszeit von Facebook und Instagram wachsen an. Das wundert, denn Facebook hat bereits eine so lange Geschichte an nachgewiesenen Lügen und Skandalen wie kein zweites Technologie-Unternehmen. Die male wie oft sich Mark Zuckerberg schon öffentlich für irgendwelche Fehltritte seines Unternehmens entschuldigen musste sind inzwischen echt lächerlich. Auch Zuckerberg selber kann es kaum glauben, schon 2004 soll er über die ersten Harvard Studenten die sich bei „seiner“ Seite registrierten gesagt haben: I dont know why. They „trust me.“ Those dumb fucks! Über die Jahre folgten dutzende Datenleaks und Strafen für Facebook, das gezielte Unterdrücken von konservativen und kontroversen Nachrichten und natürlich der bekannte Cambridge Analytica Skandal 2018, der bewies das man mit Facebook auch den Ausgang von Wahlen bestimmen kann. Ihr geleakter Switcheroo-Plan offenbarte das wahre Gesicht: Während sie in einer Öffentlichen Kampagne damit werben wollten ihre Daten sicherer zu machen, wurde hinter verschlossenen Türen der Verkauf der Datensätze sogar gezielt erleichtert.

Die Wahrheit über Zucker-boy?

Doch was hat Mark Zuckerberg wirklich mit der Schaffung der Seite zu tun? War er wirklich der Nerd von der Harvard University der den Scalabilty-Code für die Facebook-Seite in ein bis zwei Wochen geschrieben hat, wie er selbst im Rechtsstreit mit seinen früheren Kollegen behauptete? Wenn man dem Propaganda-Märchenfilm The Social Network glauben schenkt dann war dies so. Nun, im Sommer 2019 bekam die Seite aim4truth.org ein anonymes Zuckerberg-Dossier eines hochrangigen Facebook-Mitarbeiters zugeschickt, in dem erstaunliches über die Geburt Facebooks offenbart wird. Es wird als authentisch eingestuft und als Autor spekuliert die Seite den Co-Facebook Gründer Sean-Parker. Der ging selber schon erstaunlich offen und mit Reue an die Presse. Abschließend kann aber nicht 100% gesagt werden wie wahr der Brief ist, allerdings ist er in sich konsistent und es deckt sich mit allen Entwicklungen die ich hier dargelegt habe, also würde ich es auch als sehr authentisch ansehen. Es folgt eine Zusammenfassung.

facebook secret

Er beginnt damit das sie die Welt belügen und „euer persönliches Leben als ein von der Regierung kontrolliertes Experiment der Gehirnwäsche und Gedankenkontrolle benutzen – im Grunde ein waffenartiges System des Militärs (insbesondere der CIA), das außer Kontrolle geriet.“ Nun zuerst einmal ist der Scaleabilty-Code in Wirklichkeit extrem komplex und wurde über Jahre von einer Firma Namens Leader Technologies entwickelt. Micheal McKibbon, ein Software-Entwickler von Leader Technologies verklagte Facebook für den Diebstahl des Codes. Aufgrund von Patents-Problemen kam Zuckerberg damit durch. Mark ist auch in Wirklichkeit nur ein sehr durchschnittlicher Coder, der den Code seiner eigenen Website nie ganz verstanden hat, und ein noch durchschnittlicherer Unternehmensführer der „nicht mal einen McDonalds führen könnte, geschweige den das mächtigste Unternehmen der Welt“.

Facebook ist durch einen Wettbewerb an der Harvard-Universität entstanden, unter der Leitung des damaligen Harvard-Präsidenten Larry Summers. Ziel dieses Wettbewerbs war es, für die Geldgeber DARPA und In-Q-Tel, „eine Cyber-Waffe zu entwickeln, die den Verstand von jedem kontrollieren könnte, der sich dazu verleiten ließe sie zu benutzen.“ Der Autor sagt das nicht nur Facebook eine Militärwaffe ist, sondern auch Sergey Brins Google aus diesem Grunde entstanden ist. Der ursprüngliche Code der Seite wurde nicht von Mark geschrieben, er soll ihn von Professor James Chandler und IBM bekommen haben und nur minimal verändert haben. Die Winkelvoss-Zwillinge (Kommilitonen von Mark) wussten von diesem „dreckigen Geheimnis“ und wurden in einer Klage mit 65$ Millionen ruhig gestellt. Die Wahrheit ist nämlich, dass Mark Zuckerberg nicht der ist für den er gehalten wird. Sein wirklicher Name ist Mark Greenberg und er wurde von sehr ‚mächtigen und bösen‘ Leuten seit der High-School auf seine „Rolle“ als mächtiger Tech-Gigant vorbereitet. Und zwar durch MK-Ultra Mindcontrol, dem er seit jungen Jahren ausgesetzt war, da er mit den Leuten hinter dem wirklichen Projekt verwandt war. Falls du nicht weißt worum es sich bei MK Ultra handelt – ich habe zwei Artikel darüber geschrieben (Hier und Hier). Daher bekam er auch seine Stelle bei Harvard ohne Vorstellungsgespräch und konnte sie auch nach zwei Semestern abbrechen, denn sein Weg war bereits vorbestimmt und die Uni-Zeit galt nur für den Lebenslauf.

mark zuckerberg mk ultra

Der Autor des Briefes erzählte, dass manche Menschen die ihn am College angerufen haben erschreckend viel Macht über sein Handeln hatten. Ihn plagten zudem schreckliche Albträume und Flashbacks, in denen er die Folter seiner Familie nochmal durchlebte. Er soll dem Autor auch erzählt haben das die Gehirnwäsche permanent sei, für „die Position“ die diese Leute für ihn erschaffen würden. Er wusste nicht welche Position das sein würde, nur ging er davon aus das ihm diese viel Macht und Reichtum geben wird. Ihn plagten durchgehend Panik Attacken die er in seinem späteren Leben dann begann mit Medikamenten zu unterdrücken. Besonders die Frage „Erzähl davon wie du Facebook gegründet hast“ machte ihm Angst, denn er weiß das er das nicht hat. Er schrieb keine einzige Zeile Code und selbst der Name der Seite soll auf Larry Summers, dem Koordinator des Projekts an Harvard, zurück zu führen sein. Und tatsächlich sieht Mark in heiklen Interviews entweder wie unter Hypnose und zugedröhnt aus oder extrem nervös und schwitzend. Zum Beispiel bekam er eine sichtbare Panikattacke als er in einem Interview mit dem Symbolismus auf der Innenseite seines Hoodies konfrontiert wurde, und ob dies etwas mit der Illuminati zu tun hätte.

facebook hoodie
Das Motto des Facebook-Kults, versteckt auf der Innenseite ihres Hoodies.

Alle Gründungsmitglieder, inklusive des Autors, wussten von Anfang an das sie eine militärische Cyberwaffe für Mind-Control bauten, denn das war schließlich ihr Auftrag. Alles was von Anfang an gemacht wurde, war ein Experiment um herauszufinden wie weit eine Social-Media-Plattform gehen könnte, um durch Verhaltensmanipulation mit elektronischer Kriegsführung „den Feind zu erobern“. Sie wollten nur nicht wahrhaben das der Feind ALLE Menschen der Erde sind. Das ist auch einer der Gründe warum der Autor anonym bleibt, denn er war genauso beteiligt und das würde ihn und viele andere bei Facebook ins Gefängnis bringen. Der Autor sagt dass ihm persönlich von DARPA ins Gesicht gesagt wurde das Facebook absichtlich süchtig machend gestaltet wurde. Der sogenannte Social-Feedback-Loop sorgt für einen Dopamin-Austoß im Gehirn (wie z.B. beim Zigarettenrauchen), was dazu führt das man weiteren Content bereit stellt, was wieder für eine weitere Dopamin ausschüttende soziale Anerkennung führt und so geht das dann ewig so weiter bis sich eine Sucht einstellt. Und der Grund warum diese Unternehmen auf einem Geschäftsmodell basieren, welches die Applikation „kostenlos“ bereitstellt, liegt daran dass sie so genügend Testsubjekte bekommen.

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Der Dopamin gesteuerte Social-Feedback-Loop

Der Soziale-Anerkennung-Feedback-Loop hat verheerende Folgen für die Psyche, vor allem für junge Menschen die nur ein Leben mit Social-Media-Apps kennen. Inzwischen gibt es Studien die belegen das ein längeres Nutzen von Social-Media einen süchtig, unglücklicher und unzufriedender macht, was sogar bis zu Depressionen führen kann. Es hat negative Auswirkungen auf das Gedächtnis, die Schlafqualität, das Selbstbewusstsein, das individuelle Wohlergehen und führt ironischerweise zu Neid und zu sozialer Isolation. Menschen die diesen Cyberwaffen für immer den Rücken kehrten erfahren meist ein sofortigen Anstieg ihrer Lebensqualität.

Der U.S. Patriot Act erlaubt es dem Militär jeden Amerikaner, bis zum Beweis des Gegenteils, als möglichen Terroristen oder feindlichen Kämpfer zu betrachten. Jede Person im Internet, das ebenfalls von der DARPA geschaffen wurde, gilt als Cyber-Terrorist und das Militär sieht es als seine Aufgabe an Systeme zur Überwachung, Zielerfassung, Entwaffnung und aggressiven Fernsteuerung des Benutzers zu schaffen. Und aus Patriotischen Gründen rechtfertigte Mark auch immer seine Zusammenarbeit mit der CIA. Sobald ihn seine Gründungs-Kollegen überzeugen wollten dass alles eine unschöne Richtung einschlug, kam ein Anruf seiner „Handler“ und er machte weiter nach Plan. Alle Ursprünglich beteiligten bekamen einen Haufen Kohle damit sie die Klappe hielten und CIA-Geheimhaltungsvereinbarungen „wachsen auf jeder Pflanze bei Facebook.“

Eines Tages wurde Mark in Summers Büro in der Massachusetts Hall der Harvard Universität gerufen, um einen höchst ungewöhnlichen Mann zu treffen. Sein Name war Andrew Marshall und er war der Leiter des Naval Intelligence Net Assessment Office. Mark hatte von Anfang an schreckliche Angst vor Marshall. Marshall ließ Mark eine Geheimhaltungsvereinbarung der Regierung und andere Sicherheitsvereinbarungen unterzeichnen, bevor er Mark über den letztendlichen militärischen Charakter des Harvard-Facebook-Projekts informierte. Mark und Harvard wurden schlicht und einfach als Inkubations-Think-Tanks als Deckmantel für ein militärisches Projekt benutzt, das ein Firmengesicht brauchte. Professor Chandler sagte er habe den Quellcode entdeckt, der die scheinbar unmögliche Aufgabe erfüllen würde ein Sozialverzeichnis für Milliarden von Menschen „skalierbar“ zu machen.

Chandler dröhnte weiter, wie Harvard-Professoren gerne darüber reden, dass die akademischen Eliten in Harvard aufgrund ihres überlegenen Intellekts die beste Wahl seien um die ersten Tests durchzuführen. Er erklärte, dass dieses Skalierbarkeitsdilemma aus Gründen, die der Autor nicht verstand, nicht von den üblichen militärischen Anbietern von Microsoft, IBM und Oracle gelöst werde. Er sagte sie hätten eine Firma gefunden die das Problem gelöst habe, aber nicht bereit sei vom Militär als Black-Ops-Projekt gegen Amerikaner und den Rest der Welt benutzt zu werden.

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James P. Chandler III

Chandler und Summers hatten Mark als ihren Frontmann ausgewählt, um zu lügen und zu behaupten er habe den Quellcode für die Skalierbarkeit geschrieben. Chandler erklärte, dass die Regierung den Quellcode von einem Erfinder und seiner Firma zur Verwendung im DARPA-Harvard-Facebook-Projekt beschlagnahmt habe. Er erklärte in einer sehr blumigen Sprache des Diebstahls geistigen Eigentums, dass Mark vom Erfinder verklagt werden könnte, die DARPA ihn aber abschirmen würde. Mark sagte ihnen das er bereit sei dieses Risiko einzugehen. Und so war es auch: Technoligy Leaders wollen die Regierung schon seit Jahren über den Miller Act verklagen. Für den Diebstahl des geistigen Eigentums steht ihnen eine Kompensation der Regierung von 186$ Milliarden pro Jahr seit 2003 zu, also bis heute Billionen von Dollar! James Chandler, damals Patent Anwalt von Technoligy Leaders, hatte von Clinton bis Obama enge Verbindungen zum weißen Haus und daher wurde die Klage bisher immer abgeschmettert.

miller act
Die Timeline des ‚Coup‘ der Regierung die Social-Media Idee zu kapern.

Mark wusste sehr wohl, dass die Leute die ihm eine Gehirnwäsche verpasst hatten, einen großen Plan hatten und sein Teil bestand einfach darin das zu tun was sie ihm sagten. Aber jetzt bekam Mark Angst, weil James Chandler ein Mitglied des Nationalen Sicherheitsteams des Präsidenten war, ein Spitzenanwalt für nationale Sicherheit und Patente und ein wirklich gemeiner und furchterregender Schwarzer Typ sei, der sich leicht wie ein Pitbull gegen einen wenden konnte.

Larry Summers hatte dieselben elitären Tyrannenzüge, war Präsident von Harvard und ein führender Wirtschaftsexperte. Mark fühlte sich von einigen sehr mächtigen Leuten gepflegt und beschützt. Aber es war Andrew Marshall, derjenige, den sie „Yoda“ nannten, der Mark zu Tode erschreckte. Nachdem Mark von Summers und Chandler in den Plan „hineingelesen“ worden war, wollte ihr Chef Mark treffen um sicherzustellen das man ihm trauen konnte Teil dieses übergreifenden bösen Plans zu sein den gesamten Cyberspace zu manipulieren als wäre er eine Kriegsarena.

larry summers
Larry Summers, Harvard Präsident von 2001-2006. War davor bei der Weltbank und danach ein hohes Tier in Politik für Clinton und Obama

Andrew Marshall mochte Mark überhaupt nicht. Der Autor hat es selbst miterlebt als er gebeten wurde zusammen mit Mark an einem der Highland Group-Forum von Andrew Marshall als einer der wichtigsten Führungskräfte von Facebook teilzunehmen. Jedes Mal wenn Mark den Mund öffnete starrte Marshall ihn an bis Mark den Mund hielt. Marshall wies bei diesem Treffen darauf hin, dass Mark selbst das größte Problem bei der Facebook-Operation sei. Mark war so glücklich, als Andrew Marshall vor nicht allzu langer Zeit starb. Mark nimmt nun seine Befehle von Marshalls Zweitbesetzungen Dick O’Neil und James Baker entgegen, die die Highlands Group leiten. Chandler arbeitete auch für die Highlands Group und leitete zahlreiche Operationen in direkter Zusammenarbeit mit Andrew Marshall und James Baker.

andrew marshall
Andrew Marshall („Yoda“). Verstarb im März 2019.

Es war am 28. Oktober 2003, als Mark aus Summers‘ Büro zurückkehrte und ankündigte: „Lasst das Hacken beginnen.“ Dieses Hacking stahl das Weißbuch, das dem Sohn von Michael McKibben, dem Eigentümer von Leader Technologies und wirklichen Erfinder der skalierbaren sozialen Medien, zugesandt worden war. Michael hatte seinem Sohn Max die Weissbücher geschickt, die zur Beschreibung der neuen Erfindung geschrieben worden waren. Als Mark erfuhr, dass Chandler Michaels Patentanwalt war, gab der Diebstahl schließlich dem Ziel, von dem Chandler in vagen Worten gesprochen hatte, einen Namen.

Chandler hatte Michael gebeten eine detaillierte Erklärung über das System und seine Funktionsweise zu verfassen. Nachdem Mark Chandler die gestohlenen Weißbücher gezeigt hatte, gestand Chandler, dass er als Michaels Patentanwalt bereits über eine vollständige Auswertungskopie des Quellcodes verfügte, dass er eine Spionagetaktik namens „strategische Täuschung“ anwendete, indem er vorgab Michael und Leader Technologies bei der Einreichung von Patenten zu helfen, während er Michaels Erfindungscode heimlich an die Cyber-Kriegspartner der IBM Eclipse Foundation der DARPA weitergab.

mckibbon
Micheal McKibbon,Leader Technoligies, ist der wahre Erfinder von Social-Media.

Chandler erzählte Mark, dass IBM Eclipse Michaels Programm vorbereitete, während sie sprachen um es Mark für den Facebook-Start auf der EclipseCON ’04 in San Fancisco direkt nach der Harvard Januar-Leseperiode zu überreichen. Er sagte der Plan sei alle LifeLog-Daten der NSA so bald wie möglich auch auf die Facebook-Plattform zu übertragen. Er sagte Mark auch, dass er nach Ende der Amtszeit nach Silicon Valley umziehen werde und dass die nächste Phase des Plans für ihn in Kalifornien stattfinden werde. Dustin und der Autor gingen in jenem Sommer mit ihm, aber er beschloss, nach Boston zurückzukehren und seinen Abschluss zu machen.

Chandler hatte Michaels White Paper noch nicht gesehen und war begierig darauf, sie zu haben. Mark schickte ihm die gehackten Kopien. Chandler sagte, mit dem allerersten öffentlichen Bericht des Erfinders und dem Quellcode hätten die Highlands Group und die IBM Eclipse Foundation nun alles was sie brauchten um die Plattform vorzubereiten, mit der Mark auf der EclipseCON ’04 im Februar thefacebook, später verkürzt Facebook, starten könne.

thefacebook
So sah Facebook beim Start 2004 aus.

Dem Autor wurde klar, dass Chandler den gestohlenen Quellcode von Michael McKibben und Leader Technologies nahm und ihn der IBM Eclipse Foundation übergab, die ihn, das lukrativste geistige Eigentum der Geschichte, an alle Social-Media-Giganten als Open Source-Code weitergab ohne dafür einen Cent zu verlangen.

Mark Zuckerberg (Greenberg) hat Facebook nicht erfunden, er kann nicht mal wirklich coden. Die Geschichte des Harvard-Genies ist nichts weiter als ein Märchen… Er sollte nur den Führer der Frontorganisation spielen und stand dafür von Anfang an unter Mind-Control seiner militärischen Handler, die jede Entscheidung des Unternehmens getroffen haben. Laut dem Autor spielte er seine Rolle mehr schlecht als Recht, wie die ganzen Skandale und schlechten Antworten vorm Kongress belegen. Der nächste Schritt wird sein die Datenmonopole Google und Facebook gegen die Wand zu fahren und in mehrere kleine Unternehmen aufzuteilen, wie das damals mit Rockefellers Ölmonopol Standard Oil passiert ist. Dies machte sie letztendlich noch reicher und die Öffentlichkeit glaubte fälschlicherweise das es kein Monopol mehr gab. Das neue Öl sind nun mal Daten und ein ähnlicher Prozess ist daher zu erwarten. Eigentlich kann einem Mark fast leid tun, er ist das kontrollierte Boo-Gesicht auf den man mit dem Finger zeigt, wenn die militärische Cyber-Waffe mal wieder ihren gewünschten Schaden anrichtet. Laut dem Autor dreht er aber langsam durch, fängt an die eigene Lügenpropaganda zu glauben und sich für etwas besseres zu halten als die niederen Menschen (MK-Ultra typisch). Er soll auch geprahlt haben jederzeit Präsident werden zu können –  er muss sich nur aufstellen und Facebook würde für das Wahlergebnis sorgen.

zuckerberg

Facebook wurde tatsächlich von DARPA unter Führung von James Chandler, Larry Summers, dem Highland-Forum und der IBM Eclipse Foundation entwickelt. Der Code wurde von Leader Technoligies geklaut, den wahren Erfindern von Social Media. Ihren Schadensersatzklage ist hieb- und stichfest, wurde allerdings durch Korruption immer abgeschmettert. Als der Autor dieses Dossiers sah, wie sie mit 1,5 Milliarden Dollar von George Soros und dem Atlantic Council das KI-System (einige davon wurden vom Cambridge Digital Forensic Research Laboratory gebaut) einführten, das in Europa verwendet wird um die Redefreiheit zu unterbinden, hatte er genug davon und schrieb diesen Brief. Da wusste er das Mark wirklich von bösen Mächten benutzt wurde und dass selbst er es nicht verhindern konnte. Marks „Handler“ befehligen ihm mehr Überwachung zuzulassen, obwohl Sicherheitslücken bestehen, Kundendaten zu verkaufen, Spionage durch CIA, NSA, DIA, GCHQ, MI6, Five Eyes zuzulassen, den Kongress zu belügen, sich in Wahlen einzumischen, jedermann Zugang zu Facebook-Daten zu gewähren, Konservative zu zensieren, eine Plattform für die Demokratische Partei zu sein, und viele andere Anklagen die gegen Facebook in anderen Ländern und Amerika erhoben wurden

Überwachungs-Kapitalismus

Aber die Frage bleibt: Warum sind die Geheimdienste diesen Weg über Unternehmen gegangen? Was bezwecken sie mit diesen Applikationen? Irgendwie mussten den teuren Betrieb der Cyberwaffe finanzieren, die ungeheuren Möglichkeiten der Geldschöpfung des Privatsektors nutzen um weitere Versklavungstools zu entwickeln (X, Building 8) und gleichzeitig die Applikationen kostenlos und auf freiwilliger Basis anbieten, damit auch wirklich jeder mitmacht. Wie ging das?

Die Harvad-Professorin Shoshana Zuboff ist dieser Frage in ihrem Buch „The Age of Surveillance Capitalism“ auf den Grund gegangen und offenbarte die dubiosen Mechanismen unserer digitalen Ökonomie.

capitalism surveillance
Shoshana Zuboff,  Wirtschaftswissenschaftlerin und emeritierte Professorin für Betriebswirtschaftslehre der Harvard Business School

Der Begriff Überwachungskapitalismus ist kein abstrakter Begriff. Warum Überwachung? Weil es Operationen sein müssen die als nicht nachweisbar, nicht täuschbar, in Rethorik gehüllt sind, die darauf abzielen, uns alle fehlzuleiten, zu verschleiern und geradezu zu verwirren. Was passiert wirklich mit deinen Facebook Fotos? Warum gibt es versteckte Mikrophone in Google Nest? Und Pokemon Go als Kinderschänder enttarnt? Shoshana Zuboff enthüllt wie uns Silikon Valley täuscht…. und zwar extrem gut.

Manche mögen sagen: „Hey ich mag die personalisierte Werbung, sie ist so nützlich.“ Oder: „Ich genieße personalisierten Kundenservice.“; oder: „Weißt du, Ich habe nichts zu verbergen… also ist es mir egal was sie sammeln.“ Jede dieser Aussagen ist eine profunde Fehleinschätzung von dem was wirklich passiert. Wir denken das die einzigen persönlichen Daten die sie über uns haben, die sind die wir ihnen gegeben haben. Und wir glauben das wir etwas Kontrolle ausüben können über das was wir ihnen geben. Und daher glauben wir das dieser „Tausch“ den wir hier eingehen etwas ist was unter unserer Kontrolle ist…. wir glauben es zu verstehen. Das was hier wirklich passiert: Wir geben ihnen persönliche Informationen, aber die persönlichen Informationen die wir ihnen geben sind der unwichtigste Teil der Informationen die sie über uns sammeln.

Dank der Navigations- und Suchmaschinen weiß Google die ganze Zeit wo wir sind und was wir denken. Facebook weiß unsere Hobbies, Präferenzen und Freunde. Denn sie erhalten viele Informationen aus den digitalen Fußabdrücken die wir unwissentlich hinterlassen. Schreibfehler in deinen Suchanfragen, welche Icon-Farbe du Präferierst, wie schnell du tippst und wie schnell du fährst… Sogenannte ‚Rest-Daten‘.

Ganz am Anfang, damals im Jahr 2000, 2001, 2002 wurden diese Daten nur als extra Daten angesehen. Man empfand sie als ‚Müll‘ und die Leute haben sie als digitalen Auspuff oder Daten-Abgase bezeichnet. Irgendwann verstand man allerdings das dieser sogenannte ‚Daten-Müll‘ diese reichen Vorhersagedaten enthalten.

metadata

„Die Suchinformationen, die wir aufbewahren, tun wir aus Qualitätsgründen aufbewahren. So wurde zum Beispiel die Google-Rechtschreibprüfung, unsere „Meinten Sie?“-Funktion, die in Google erscheint, unter Verwendung langer Datenperioden um die Idee herum aufgebaut, das wenn jemand eine Suchanfrage stellt und danach eine weitere korrigierte Abfragerate ausgibt, wir diese Korrekturen lernen. Und wir haben mehr als 30 Tage an Daten gebraucht, um die erstklassige Rechtschreibkorrektur zu erstellen die wir haben.“Marissa Mayer Interview (Vize-Präsidentin Google 2006)

Die Unternehmen sagen gerne das sie Daten sammeln damit sie den Service verbessern können und das stimmt. Sie sammeln Daten und manche dieser Daten werden benutzt um den Service für dich zu verbessern. Aber der große Teil der Daten wird analysiert, um etwas was sie Modelle nennen zu trainieren. Muster menschlichen Verhaltens. Und sobald ich große, trainierte Modelle habe, kann ich sehen wie Leute mit diesen Charakterzügen sich typischerweise im Laufe der Zeit verhalten. Und das erlaubt mir deine Daten genau in diesen Bogen zu stecken und vorherzusagen was du wahrscheinlich tun wirst. Nicht nur was du jetzt, sondern auch was du bald oder später tun wirst.

Diese Datenströme die mit diesen reichen Vorhersagedaten gefüllt sind nennt man „Verhaltens-Überschuss“. Warum Überschuss? Weil es bereits ganz am Anfang mehr Daten waren als es nötig gewesen wäre zur Produkt- und Dienstleistungsverbesserung.

Verhaltens-Überschuss-Daten – Müll wurde zu Gold

Sobald man den Verhaltens-Überschuss hat, den umfassenden Verhaltensdaten von Hunderten von Millionen von Menschen, kann man beginnen die Präferenzen von bestimmten Gruppen vorherzusagen. Denk an populäre Schuhe für männliche Manager oder präferierten Restaurants von einer Gruppe Leuten die sich die selbe PLZ teilen. Auf dem simpelsten Level sagen sie die Art Essen vorraus, auf welches du gerade Lust hast. Diese Vorhersage versteigern sie an ihre Geschäftspartner der Restaurant-Branche, die wiederum eine schnelle Werbung schicken, nach dem Motto: „Wir wissen das du gerade in der Stimmung für ein leckeres Pasta-Abendessen bist, also hier ist ein Discount für unser Restaurant.“ Manche Leute behaupten das diese gezielte Werbung wenig wirksam ist, weil die Menschen haben ja noch ihren eigenen Willen und werden nicht ein Paar Schuhe kaufen nur weil sie eine Werbung sehen.

targeted ad

Eine der Fehleinschätzungen, von denen wir uns unbedingt wegbewegen sollten, ist das sich der Überwachungs-Kapitalismus nur in unserem Leben manifestiert wenn wir online sind. Oder das er aus irgendeinen Grund nur auf personalisierte Online-Werbung beschränkt ist. Es ist leicht zu sagen dass so etwas keinen Einfluss auf uns hat.

Der Überwachungskapitalismus ist ebenso wenig auf Werbung beschränkt wie die Massenproduktion auf die Herstellung des Ford Model T. Er wurde schnell zum Standardmodell der Kapitalakkumulation im Silicon Valley, das von fast jedem Start-up und jeder App übernommen wurde. Und es war eine Google-Führungskraft – Sheryl Sandberg -, die die Rolle bei der Verbreitung spielte und den Überwachungskapitalismus von Google auf Facebook brachte, als sie sich 2008 als Mark Zuckerbergs Nummer zwei verpflichtete. Inzwischen ist sie nicht mehr auf einzelne Unternehmen oder gar auf den Internetsektor beschränkt. Er hat sich über eine breite Palette von Produkten, Dienstleistungen und Wirtschaftssektoren ausgebreitet, darunter Versicherungen, Einzelhandel, Gesundheitswesen, Finanzen, Unterhaltung, Bildung, Transport und mehr, und dabei ganz neue Ökosysteme von Anbietern, Produzenten, Kunden, Marktmachern und Marktteilnehmern geschaffen. Nahezu jedes Produkt oder jede Dienstleistung, die mit dem Wort „smart“ oder „personalisiert“ beginnt, jedes internetfähige Gerät, jeder „digitale Assistent“, ist lediglich eine Schnittstelle in der Versorgungskette für den ungehinderten Fluss von Verhaltensdaten auf dem Weg zur Vorhersage unserer Zukunft in einer Überwachungswirtschaft.

Bestes Beispiel ist Amazon. Jeff Bezos Unternehmen nutze die Macht der prädiktiven Meta-Daten und kombinierte sie mit dem Warenhandel, wodurch Amazon heute das mächtigste Unternehmen der Welt geworden ist, im Handel eine Monopolstellung einnimmt und Jeff Bezos der reichste Mensch der Welt ist. Der sich einfach mal zum Spaß die Washington Post gekauft hat, eine der einflussreichsten Zeitungen der USA.

digital economy

Fakt ist: Das ganze wird auf einer Ebene durchgeführt auf die wir nicht zugreifen können. Wir haben keine Ahnung was heutige Algorithmen über uns vorhersagen können oder aufgrund welcher Verhaltensdaten sie das machen. Eine einfache Sache wie das Kaufen eines bestimmten Shampoo’s kann essenzielle Informationen über uns verraten.

Zum Beispiel hat die New York Times über einen Fall einer US-Supermarkt-Kette berichtet, die wusste das eine Frau schwanger war obwohl diese es selber noch nicht mal wusste. Geschweige denn bereit war die Neuigkeiten zu teilen. Der Algorithmus des Marktes fand heraus das die junge Frau von duftenden Shampoos zu neutraler riechenden Produkten wechselte. Da die olfaktorischen Sinne einer schwangeren Frau stärker werden, ging der Algorithmus des Marktes davon aus das sie schwanger sein muss. Ihr Vater wusste das nicht – bis er wiederholt Sonderangebote für Baby-Produkte zugeschickt bekam.

Dank der Analyse von Billionen Terrabyte an Verhaltensdaten die wir unwissentlich in der digitalen Domäne hinterlassen kennt uns Big-Tech manchmal besser als wir uns selber kennen. Sie können Dinge vorhersagen wie unsere Persönlichkeit, unsere Gefühle, unsere Sexuelle Orientierung, unsere politische Einstellung – eine ganze Reihe an Dingen die wir niemals enthüllen wollten. Der pädiktive Wert den Big-Tech von Restdaten auslesen kann ist enorm. Die Familien-Bilder die wir auf Facebook posten enthalten Restdaten von denen große Mengen wertvolles Wissen destilliert werden kann. Sagen wir du lädt ein Bild der Geburtstagsparty deiner Kinder auf die Facebook-Seite hoch. Das was wir nicht verstehen, ist das das wichtigste Ding hier nicht per se das Foto ist – es sind die prädiktiven Signale die diese Unternehmen von diesen Fotos ziehen können. Es ist nicht nur mein Gesicht, sondern ihnen zu erlauben die hunderten meiner Gesichtsmuskeln zu analysieren. Das hochladen unschuldiger Fotos auf dein Facebook-Profil kann ungeahnte Konsequenzen haben.

Facebooks Gesichtserkennung – Wir schaffen unsere Versklavung selbst

Unsere Gesichter, zum Beispiel, werden verwendet um Algorithmen zur Erkennung von Gesichtszügen zu trainieren und wir haben absolut keine Ahnung, wofür diese Gesichtserkennungssoftware verwendet wird. All diese Datenströme mit diesen reichen prädiktiven Signalen werden in die neuen Fabriken geschleust, die rechnergestützten Fabriken, und auf Vorhersagendes Verhalten analysiert. Diese Vorhersagen werden dann verkauft. An wen werden sie verkauft? Nicht an uns. Wir sind nicht die Kunden. Sie werden an Unternehmen verkauft, die unseren Wert für ihr Geschäft maximieren wollen, was auch immer das sein mag. Die Informationen unserer Gesichter, aber-Milliarden Fotos die wir Facebook gegeben haben, werden benutzt für Gesichterkennungs-Modelle, und diese Modelle werden dann an Militäroperationen verkauft. Einige davon in China und diese chinesische Operationen tun viele Dinge, unter anderem offen die Uighur diskriminieren und einsperren. Eine muslimische Minderheit in China deren Wohnort zurecht als „Freiluftgefängnis“ gilt. Sie müssen die Menschen gar nicht hinter Gitter haben, denn sie werden getrackt und konstant durch Gesichts-Erkennung verfolgt. Auch Amazon verkauft Gesichtserkennungs-Software über ihren Dienst Amazon Rekogition an Polizeistellen in den USA. Diese bauen damit gerade eine Datenbank an Menschen. Es fängt mit Verbrechern an und dann wird die Definition von Verbrechen immer weiter gedehnt.

face recognition

Das Wissen welches durch unsere Restdaten erzeugt wird, kann an jeden verkauft werden. Gesichtserkennungs-Software kann an ein chinesisches Unternehmen verkauft werden welche die Unterdrückung der Uighurs unterstützt oder es hilft dabei Advocaten der Demokratie in Hong Kong auf zu spüren. Auf diese Art könnten unsere geliebten Familien-Fotos von Facebook genutzt werden um Autoritäre Regime in der Welt (und bald unser eigenes) zu erleichtern, während gleichzeitig unsere Privatsphäre garantiert ist. Denn es sind ja nicht unsere Gesichter die verkauft werden, sondern die (anonymen) Rest-Daten die man von diesen abkratzt. Es ist schwierig ein Konzept davon zu haben, und zwar aus guten Grund – es ist nicht weil wir dumm sind. Nein, diese Prozesse wurden versteckt. Sie operieren im geheimen. Sie wurden so geschaffen das sie unaufspürbar und nicht zu entziffern sind, um in einer großen Gruppe von, wie sie uns nennen, Usern Ignoranz zu erzeugen. Unsere Unwissenheit ist ihr Segen.

china face recognition

Es gibt ein paar Dinge die in die Öffentlichkeit gelangt sind von denen wir nichts wissen. Lasst uns über Facebooks ‚Massive Scale Contagion Experiments‘ reden.

Facebook experimentierte mit unterschwelligen Hinweisen, welche es in seinen Facebook-Seiten platzierte, die echte, offline-real-world, Verhaltensweisen und Emotionen beeinflusste. Sie wollten herausfinden ob sie die Leute glücklicher oder trauriger machen konnten, durch unterschwellige Signale wie zum Beispiel Sprachmanipulationen und Wort-Manipulationen. Als die Experimentatoren diese Arbeit in renommierten Wissenschafts-Magazinen veröffentlichten gingen sie vor allem auf zwei Schlüsselergebnisse ein.

1) Wir wissen jetzt das wir im Online-Kontext unterschwellige Hinweise manipulieren können, um reales Verhalten und reale Emotionen zu verändern.

2) Wir können diese Methoden ausführen ohne das diese dem User bewusst werden

Das heißt das Verhalten und die Emotionen von Milliarden Menschen auf der Welt können manipuliert werden ohne das diese es merken. Wie viele Proteste wurden in der Vergangenheit auf diese Art von der Kabale angestachelt?

Pokemon Go – Googles Outsourcing des Überwachungs-Kapitalismus

Gerade findet ein interessantes Experiment in der Form eines Augmented Reality Games statt: Pokemon Go. In diesem, unter jungen Menschen sehr populären, Handy-Games läuft man mit dem Smartphone durch die echte Welt. Die Pokemon verstecken sich an realen GPS-Daten, zu denen man sich hinbewegen muss um sie mit seinem Handy zu fangen und zu sammeln. Zum Hype dieses Spiels im Jahr 2016 sind die Jugendlichen zu tausenden durch die Städte der ganzen Welt gepilgert um die seltensten Pokemon zu fangen. Man könnte ja froh seien das die Kids mal rauskommen, aber Pokemon Go hat einen ganzen anderen Zweck als man meinen könnte.

Pokemon Go wurde jahrelang innerhalb Googles ausgebrütet, angeführt von einem Mann namens John Hanke. Er war auch der Erfinder von Keyhole, dem CIA-Start Up aus dem später unter seiner Leitung Google Earth und Google-Maps wurde. Er entwickelte die zugrundelegende Idee hinter dem Konzept von dem Spiel, sogenannte Location-Based-Games,  jedoch hätte niemand ein „Google Go“ gespielt. Also gründete er das Unternehmen Niantic Labs und entwickelte zusammen mit Google und dem japanischen Spielentwickler Nintendo das Spiel, um die immer noch sehr populären Pokemon für die Vermarktung seiner Idee zu benutzen. Nur ein kleines Start-Up mit einem coolen Spiel… Nope. Das große Game hinter dem Augmeted-Reality-Google-Game emuliert präzise die Logik des Überwachungs-Kapitalismus.

john Hanke
John Hanke. Chef von Niantic Labs, welches seit 2015 von Google abgespaltet hat.

Im Online Überwachungs-Kapitalismus wir die Durchklick-Rate vorhergesagt, die dann an den Werbetreibenden verkauft wird. Dieser bezahlt Google damit er Klicks auf seiner Website bekommt und erhofft sich das diese letztendlich zum ‚Kaufen‘-Button durchklicken. Nun in der realen Welt haben Geschäfte Niantic Labs bezahlt um das Real World Äquivalent der Durchklick-Rate zu bekommen: Fußweite. Um echte Körper mit ihren Füßen in ihre Geschäftsläden zu bekommen. Heißt im Klartext: Eine Eisdiele zum Beispiel kann Niantic Labs dafür bezahlen dass ein Pokemon vor ihrem Laden erscheint, was natürlich Spieler anlocken wird, die, wenn sie schon mal da sind, vielleicht auch gleich ein Eis kaufen werden. Das ganze nennen sie tatsächlich Köder-Module. Je mehr Geld sie zahlen, desto seltenere Pokemon erscheinen bei ihnen in der Nähe und desto mehr Menschen kommen. Es war eine Win-Win-Situation: Starbucks, McDonalds, Niantic Labs – alle machten das dicke Geschäft. Doch die Spieler hatten keine Ahnung.

Die Erfolge und Misserfolge in der Spiele-App wurden benutzt um einen durch die Stadt zu lenken, bis du bei den Orten angelangt bist die für deinen Körper bezahlt haben… ohne das du davon etwas mitbekommst. Das war das reale Spiel – das Schatten-Spiel das im Hintergrund ablief. Dich zu einem Ort zu bringen von dem sie vorhergesagt haben das du dort sein wirst. Durch das Game-Design kann man diese Vorhersagen viel besser garantieren, was diese Vorhersagen wiederum wertvoller macht. Pokemon Go, und die Nachahmer Spiele davon, sind ein großes und weltweites Experiment von ‚Economies in Action‘, in dem durch Fernsteuerung Verhalten automatisiert und verändert wurde um die kommerziellen Ziele von Anderen zu erfüllen. Und das ganze während man eine gute Zeit hat.

hive mind
Fernsteuerung der Menschenmassen wie ein Bienen-Schwarm.

Du bist dazu bestimmt, dich bedient zu fühlen. Du sollst mit Bequemlichkeit gesättigt sein, damit du es nicht merkst und dich nicht beschwerst. Und all diese Schattenoperation werden verborgen bleiben, weil sie keine Fragen stellen werden. Weil sie alle so sehr damit beschäftigt sind unterhalten zu werden.

Smart Home Geräte

Es ist ihnen also schon lange nicht mehr genug was du Online machst: deine Nachrichten & Emails und dein Browse-Verhalten. Sie wollen von deinem Park-Spaziergang wissen, was du in deinem Auto machst oder was du Zuhause machst.

Ein kluge Person entdeckte ein verstecktes Mikrofon im Google Nest Security System. Dieses Mikrofon wurde nicht in der Bedienungsanleitung offenbart und hatte keine offizielle Funktion. War aber da. Warum sollte da ein Mikrophon drin sein? Nun was ist unser Business? Extraktion von Verhaltens-Überschuss. Ein Mikrofon eignet sich Ideal für einen neue Art Verhaltens-Überschuss: Stimmen. Konversationen mit der Familie oder Mitbewohnern, das was du im Fernsehen schaust oder welche Musik du hörst. Wer geht bei dir ein und aus? Schreit ihr euch an eurem Frühstückstisch an? All das hat enormen prädiktiven Wert. Google Home, Facebooks Portal, Amazons Echo mit Alexa, Apples HomePod mit Siri, Microsofts Ivoke mit Cartana. Alle haben es nun auf Stimmen abgesehen, genau wie sie es alle nun auf Gesichter abgesehen haben.

Natürlich behauptete Google das sie niemals vor hatten dieses versteckte Mikrofon zu benutzen. Aber das ist genau ihr Geschäft: Zu verschleiern und die Aufmerksamkeit weg von ihren nicht wahrnehmbaren Methoden zu lenken und wenn man sie konfrontiert es abzustreiten. Es so lange abzustreiten bis man sich daran gewöhnt hat. Und wenn sie es nicht schaffen das ein Element angenommen wird, erschaffen sie eine Adaption. Sie schalten die Mikrofone ab und wenn keiner hinschaut sind sie im nächsten Gerät.

Als die Privacy Policy des Google Nest Thermostat analysiert wurden fand man heraus das schon ein Thermostat sehr viel Daten sammelt. Diese werden an Dritte weiterverkauft, die diese wieder beliebig weiterverkaufen können bis am Ende keiner mehr Weiß wohin der unendliche Strom an Daten hin ist. Und keines dieser Unternehmen, nicht mal Google, übernimmt die Verantwortung darüber wofür diese Daten benutzt werden. Sie erpressen aber den Nutzer in die Zustimmung dafür. Wenn man der Weitergabe an Dritte nicht zustimmt, wird einem nicht mehr die Funktionalität garantiert. Die Software wird nicht aktualisiert. Sein sie sich im klaren das der Rauchmelder nicht mehr funktionieren könnte oder das ihre Rohre einfrieren könnten. 

google thermostat

Nun, sie haben auch festgestellt das sie nicht nur Mengen an Daten brauchen sondern auch verschiedene Qualitäten von Daten.

Das Konzept des Surveillace-Kapitalismus macht auch vor Selbstfahrenden Autos nicht halt. So ein Auto hat bis zu 15 Kameras welche die Umgebung ständig um 360 Grad abfilmen und wenn man nur Zugang zu 1% aller Autos hat weiß man was auf der ganzen Welt passiert. Und wenn diese Daten mehr Wert sein werden als die Produktionskosten eines Autos, werden diese Fahrzeuge vermutlich auch kostenlos. Der Preis ist wieder unsere Privatsphäre. Daher stiegt Google in den Markt der selbstfahrenden Autos, sie sind ein weiteres Trojanisches Pferd um an Daten zu kommen.

Ausbreiten des Datenstaubsaugers

Mit dem kostenlosen Android hat es Google geschafft heute in knapp 90% aller Handys zu sein und zieht den Daten-Überschuss von etwa 3,15 Milliarden (!) Menschen. Das ist fast die Hälfte der weltweiten Bevölkerung! Und der Rest soll auch angeschlossen sein: Mit Heliumballons (Project LOON) soll mobiles Internet an Orte gebracht werden die noch keines Haben. Facebook zog nach und lies Netzwerk-Drohnen über wachsende Märkte fliegen und bot eine gratis Internet-Connection an wenn man sich die Facebook-App herunter lud. Indien durchschaute das und lehnte sein Angebot ab.

facebook aquilla
Die Aquilla Drohne von Facebook. Fast so groß wie eine Boing 737. Erinnert sehr an die HAPS.

Dank eines Leaks wurden Facebooks geheime Methoden publik gemacht. Diese Veröffentlichung geht insbesondere darauf ein, wie Facebook-Führungskräfte Werbekampagnen fördern, die die emotionalen Zustände der Facebook-Nutzer ausnutzen – und wie diese sich an Nutzer ab 14 Jahren richten. Sie erzählten ihren Kunden das sie Daten von 6.6 Millionen australischen Teenagern und jungen Erwachsenen haben und dass sie deren Stimmungs-Schwankungen vorhersagen können. Sie können vorhersagen wenn sich diese gestresst, erschöpft, nervös, wertlos, ängstlich fühlen… All diese sehr persönlichen Gefühle kann Facebook dann nutzen um genau in dem Moment wo sie einen Selbstwert-Boost brauchen eine passende Werbung zu schalten. Zum Beispiel für ein Coupon für ein sexy Outfit, genau einen Tag vor dem Date (an dem die Nervosität darüber am Höhepunkt ist). Sie nutzen den Höhepunkt der Verletzbarkeit aus.

Als der Whistleblower Chris Wiley 2018 im Guardian die Welt über Cambridge Analytica aufklärte, sagte er das sie so viele Daten von so vielen Leuten haben, dass sie genau wussten wie sie ihre Ängste, Wut und Paranoia ansprechen konnten. Und dadurch konnten sie sie manipulieren welcher Gruppe sie beitreten sollten, welche Bücher sie lesen sollten, wen sie treffen sollten und für wen sie wählen sollten. Das ist genau das selbe was Facebook mit den Kids machte. Selbe Methoden, nur um ein paar Grad von einem kommerziellen Ausgang zu einem politischen Ausgang verschoben. Cambride Analytica war nichts weiter als ein Parasit auf einem Wirt und dieser Wirt ist der Überwachungs-Kapitalismus.

MK-Ultra Puppe Mark Greenberg verkündete nach diesem Skandal 2019 groß das die Zukunft bei Facebook Privat ist (und lachte über Privatsphäre als ob sie ein Witz wäre). Nur damit ein paar Monate später ein Anwalt von Facebook unter Eid die Wahrheit sagen musste. Aufgrund einer Sammelklage, in der Bürger die Datensätze forderten die von Facebook an Cambridge Analytica weitergegeben wurden, musste Orin Snyder das Unternehmen verteidigen. Er sagte dem Richter: „Es gibt keine Invasion der Privatsphäre, denn es gibt keine Privatsphäre. Facebook-Nutzer können keine Privatsphäre erwarten.“

future is private
Genau so glaubwürdig wie wenn McDonalds von Nachhaltigkeit spricht.

Und das nun von Google und Apple entwickelte Bluetooth-Tracking welches nun benutzt wird um Corona-Infizierte zu tracken ist die Spitze des Überwachungsalbtraum. Natürlich kann keiner das Contact-Tracking Update ablehnen, jeder Android und IOS Nutzer (was vermutlich 99,99% aller Smartphone-Nutzer der Welt sind) bekommt dieses Update automatisch, ob er will oder nicht. Google und Apple werden zwar selber keine Gesundheits-App veröffentlichen (diese werden freiwillig sein), aber das API-Update das dafür nötig ist wird einem aufgezwungen. Kein Diskurs und kein Abstimmen – nur zwei Tech-Riesen und die Regierung die eine Entscheidung getroffen haben. Alle Handys in deiner Bluetooth Reichweite kommen in eine Datenbank. In ein paar Monaten soll das sogar Teil des Betriebssysteme sein und Dritten einen neuen Strom an Daten zu Verfügung stellen. Sie sagen diese Daten sind anonymisiert, aber das ist „Bla-Bla“…

Beide Unternehmen haben Unmengen an personalisierten Daten ihrer Benutzer und diese können damit verbunden werden. Re-Identifizierung von anonymen Datensätzen ist für diese Unternehmen und besonders Geheimdienste leichtestes Tagesgeschäft. Mit 3-4 Daten konnte man 87%-95% anonymer Fälle identifizieren. Mit moderner KI und 15 Datensätzen ist sogar eine Re-Identifizierung von 99,98% in kürzester Zeit möglich. Bedenkt das Google und Apple tausende Daten über jeden besitzen… kein „anonymisierten“ des Contact-Tracing bringt irgendwas wenn es lange geht. Hinzu kommt das Chaosstifter mit Blutooth-Booster Antennen gezielt bei jemanden falsche Alarme auslösen können. Oder allein schon die Tatsache das es durch die Wand anschlägt weil der Nachbar „positiv ist“, nicht aber bei angeblich ansteckenden Oberflächen? Und es wäre ja eh alles von der Anzahl der Tests abhängig. Was soll das den bringen. Aber ja Logik gibt es in dieser Fake-Krise nirgends, dafür Lügen und Kontrolle wo man hinschaut aber das wisst ihr ja.

contact tracing

Wann wird das wieder zurückgezogen? Wenn „die Pandemie“ vorbei ist? Sollte man diese Maßnahmen beibehalten, nur für den Fall das eine zweite Welle kommt? Warum nicht gleich beibehalten für potenzielle zukünftige Pandemien? Warum bei Gesundheitskrisen aufhören, warum soll man damit nicht organisiertes Verbrechen bekämpfen? Oder Drogen-Dealer und ihre Versorger und Kunden? Warum benutzen wir Contact Tracking nicht um öffentlichen Nahverkehr angenehmer zu machen? Warum nicht nutzen um Immigration zu managen? Oder Abstand von „Verschwörungstheoretikern“ ein zu halten damit keine Misinformations-Pandemien enstehen!?

Der Patriot Act zeigte das temporäre Überwachungsmaßnahmen gegen den Terror nicht nur bis heute blieben, sondern sogar weiter ausgebaut wurden, da immer mehr Einsatzmöglichkeiten gefunden wurden. Wollen wir wirklich den selben Regierungen und Unternehmen vertrauen dass sie diesmal nicht ihre Macht missbrauchen? Die Coder von Goolge könnten auch die Versorgungssysteme für Medizin und Essen verbessern, aber nein mehr Überwachung soll es sein. Sie haben eine neue Gold-Ader freigelegt, ein neuen Verhaltens-Überschuss: Realer Kontakt. Und die Kabale ist dem weltweitem Freiluftgefängnis einen großen Schritt näher. Also ich habe mir bereits eine faradaysche Tasche für mein Handy besorgt (Blockt Signale).

Abschluß – Der Weg aus dem Spinnen-Netz

Auf die Menschheitsgeschichte gesehen haben wir diese Tools der Geheimdienste erst seit einer Minute. Und davor ging es uns auch gut. Wir lebten Leben voller Fülle und echter Verbindungen mit Familie und Freunden. Allerdings bringt uns das digitale Zeitalter natürlich auch sehr viel und wir verdienen das alles zu haben – aber ohne den Preis von Überwachungs-Kapitalismus zu zahlen. Zumal es laut Insider Jaron Lanier auch ohne gehen würde: Bietet die Applikationen gegen einen monatliches Endgeld an, dann wären sie nicht mehr abhängig von der Manipulation und Überwachung, und wir hätten nur Vorteile durch das Internet. Menschen des 21. Jahrhunderts sollten nicht vor die Wahl gestellt werden analog zu gehen oder in einer Welt leben zu müssen in der unsere Selbstbestimmung und Privatsphäre zerstört werden um diese Markt-Logik zu befriedigen und die Menschheit zu kontrollieren. Und lasst uns nicht Naiv sein: Diese mächtigen Kontrolle-Tools sind und werden immer mehr von den Mächten gegen uns verwendet. Das war von Anfang an der Plan. Noch können wir da raus so lange es sich in dem Areal des Marktes befindet und kein politischer Zwang.

Also wie kommen wir da raus? Die Europäische DSGVO, obwohl sie eine der besseren in der Welt ist, kratzt nicht mal an der Oberfläche. Sie handelt nur von den publiken Daten, die welche wir den Unternehmen gegeben haben. Aber wie wir gesehen haben werden die Unternehmen an den prädiktiven Daten reich, die wir ihnen nicht bewusst gegeben haben. Mit denen können sie uns manipulieren und Modelle füttern. Und diese Modelle werden für die Unterdrückung der Menschheit genutzt. Und dies wird bisher nicht verhindert und das ist natürlich so gewollt. Sowohl Facebook als auch Google geben Millionen für Lobbyarbeit in der EU aus. Wir werden niemals Anspruch auf die Daten der Schatten-Operation bekommen, sie nahmen sie aus unserem Leben ohne zu fragen und beanspruchen sie für sich. Die Spinne, die Cyberwaffe, die sich an unserem Verhalten labt und stärker wird.

Aber es gibt Möglichkeiten unsichtbar zu werden.

hacker

Zu aller erst solltet ihr euch natürlich sehr gut überlegen ob ihr noch weiterhin diese nicht vertrauenswürdigen Social-Media Seiten nutzen wollt oder ob es nicht ratsam wäre den Account vollständig und für immer zu löschen. Und ja: das sage ich im vollem wissen darüber, dass ich selber viel Traffic für meinen Blog über Facebook und Twitter bekomme. Zum Verbreiten der Wahrheit bieten sich diese Seiten auch gut an, denn sie erreichen die kritische Masse. Aber es wird bald der Tag kommen an dem sie vollkommen zensiert werden. Und man kann auch anders in Verbindung bleiben. Ich muss selber zugeben: Auf Youtube zu verzichten fällt mir extrem schwer, so habe ich doch sehr viel durch Youtube lernen und erfahren können und die Bequemlichkeit von Amazon ist unschlagbar.

Man kann auch in kleinen Schritten anfangen: Muss ich wirklich die App auf dem Handy haben oder reicht es nicht auch einfach von daheim mal rein zu schauen? So habe ich meine Facebook Zeit um mehr als 90% reduzieren können und es war das beste was ich je tat. Inzwischen schau ich vielleicht einmal im Monat für 5 Minuten rein. Falls ihr Facebook löschen möchtet wäre hier eine Seite mit einem einfachen Guide, denn Facebook selber macht es einem natürlich so schwer wie möglich. Hier ein Guide zum Löschen von Instagram. Wenn ihr es nicht schafft sie zu löschen, dann versucht wenigstens die Nutzungszeit auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Wenn ihr diese Seiten unbedingt auf dem Handy nutzten wollt, dann mit einer Progressive Web App über einen sicheren Browser. Das fühlt sich an wie das benutzen einer App, ohne das man die echte App auf dem Handy haben muss. Instagram trackt z.B. immer deine Location wenn du es nicht manuell ausschaltest.

Alternativen zur Google Suchmaschine sind: DuckDuck Go oder noch besser Startpage. Beide sammeln keine deiner Daten und schützen deine Privatsphäre zufriedend stellend. Richtet diese in eurem Browser als Startseite ein und holt euch die App. Allerdings helfen sie nicht so gut gegen die Manipulation der Suchergebnisse und des begraben von kritischen Informationen. Hier könnten Good-Gopher und Searx.me eine gute Alternative sein. Löscht alle Apps vom Handy die ihr nicht braucht, schaltet GPS aus und besorgt euch die kostenlose App NetGuard um den versteckten Internet-Zugriff eurer Apps zu blockieren. Eine anonyme Alternative zu Google Maps ist OpenStreetMap und ihre OSMAnd+ App. Ein verschlüsselter und sicherer Email-Dienst ist das in der Schweiz ansässige Unternehmen ProtonMail. Diese bieten auch einen kostenlosen VPN der eure IP-Adresse anonymisiert.

secure messaging

Auf WhatsApp solltet ihr unbedingt verzichten und stattdessen zu Signal wechseln. Benutze ich schon seit Jahren und WhatsApp (für die letzen Bekannten und Freunde) werde ich hoffentlich bald löschen können. Ihr denkt vielleicht das eure Konversationen privat sind aber das sind sie nicht. Es werden auch in Whatsapp von Facebook Meta-Daten gesammelt und weiß Gott was damit angestellt. Telegram ist gerade in aller Munde, hat aber den Nachteil das nicht alle Nachrichten automatisch End-to-End Verschlüsselt sind, sondern eine Weile unverschlüsselt auf den verschiedenen Servern des zentralen Unternehmens gespeichert werden. Zudem ist Telegram nicht Open Source, das heißt sie behalten den Code geheim, und statt verschiedener Sicherheits und Demokratie Stiftungen, finanziert sich Telegram hauptsächlich durch die Spende eines reichen Russen. Das lässt einen etwas skeptisch werden und ist ungewöhnlich für Non-Profit Messenger Unternehmen. Trotzdem ist Telegram schon mal besser als WhatsApp und bietet viele coole Funktionen. Signal ist da zum Schreiben aber wesentlich sicherer:

Der Nachrichteninhalt kann aufgrund der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung weder von den Betreibern noch von Dritten eingesehen werden. Dies gilt für alles: Text, Sprachnachrichten, Telefonie und Videotelefonie. Das Telefonbuch der Nutzer wird nicht im Klartext auf die Server der Betreiber geladen. Stattdessen werden nur Hash-Werte der Nummern abgeglichen. Dieser Prozess soll zukünftig außerdem durch eine zweite Verschlüsselungsschicht abgeschirmt werden. Da Signal vor dem Abschicken einer Nachricht die Absenderadresse verschlüsselt, kann selbst beim Abgreifen der ausgetauschten Nachrichten nicht rekonstruiert werden, wer mit wem kommuniziert.
Die Nutzerprofile, bestehend aus Name und Foto, sind verschlüsselt und daher nicht für die Betreiber einsehbar, sondern nur von den Gesprächspartnern selbst.

Der Messenger bietet jeden Komfort den man braucht, nur die Kamera-Funktion lässt zu Wünschen übrig. Signal ist nicht perfekt, aber der beste Weg in die richtige Richtung. Leider stehen die Server in den USA und sind nicht dezentral. Die Nachrichten sind zwar komplett verschlüsselt, aber wenn die US-Regierung es irgendwie schafft das Unternehmen zum entschlüsseln zu zwingen ist jegliche Sicherheit zum Fenster raus. Ein weiterer guter Messenger ist Briar. Falls ihr Freunde zum wechseln von WhatsApp überzeugen müsst zeigt ihnen dieses Video und spricht persönlich mit ihnen. Startet von Person zu Person den Kontakt nur noch über Signal abzuwickeln, etwas mehr Sicherheit ist besser als keine Sicherheit. Man hat nur etwas zu gewinnen. Nach etwa einem Jahr hat sich bei mir fast jeder im Freundeskreis überzeugen lassen.

So Google und die allgemeine Internet Anonymität ist etwas trickreicher. Die Google Apps sind von Android nicht zu löschen aber schaut in den Privatsphäre Einstellungen des Handys das diese möglichst wenig Zugriff haben. Schmeißt Google Chrome und Microsoft Edge von euren Geräten. Nutzt stattdessen Brave. Er ist schnell, hat einen integrierten Werbe- und Trackerblocker und einen Inkognito-Modus der über Tor läuft. Tor macht auch Sinn direkt benutzt zu werden. Der Webbrowser Tor ist die mit Abstand sicherste Art das Internet zu benutzen, denn mit ihm ist es unmöglich Benutzerdaten über euch zu sammeln (gibt es auch fürs Handy). Tor selber wurde von US-Naval Research Laboratory entwickelt und wurde von der DARPA finanziert um die Agenten der Geheimdienste selber im Netz zu schützen. Sie stellten jedoch fest das Tor um so sicherer wird je mehr Leute das Netzwerk benutzen und mussten es der Öffentlichkeit freigeben. Logisch, wenn nur CIA-Agenten Tor benutzen dürfen ist automatisch klar wer auf eine Seite schaut wenn die Anfrage anonymisiert kommt. Seitdem wird es nur über Spenden der User finanziert und ist vollkommen unabhängig. Damit es aber nicht in Massen benutzt wird verpasste man ihm ein Schmuddel-Image in den öffentlichen Medien (benutzen nur Terroristen, Nazis und Kinderficker also lieber nicht anrühren bla bla bla).

Er anonymisiert eure Verbindungsdaten und gibt euch eine andere über mehrere Server der Welt, eure IP-Adresse kommt dann von einem anderen Land und ist nicht mehr zurück zu verfolgen. Jeder dieser Relais arbeitet unabhängig und wird zufällig gewählt. Das nennt sich ‚Onion-Routing‘ da deine Verbindung quasi über viele Schichten geht, wie bei einer Zwiebel. Dadurch wird aber leider die Internetgeschwindigkeit langsamer, da die Daten ja dann mehrere Umwege um die ganze Welt machen. Mit einem schnellen Internet aber machbar. Ein VPN dagegen läuft immer über einen Zentralen Server eines einzelnen Unternehmens ein und aus, die deine IP und Website-Besuche wissen und manchmal sogar deine Kontodaten, denn für die vielen VPNs muss man bezahlen. Behörden können  diese Unternehmen zwingen die IPs raus zu rücken. Zum umgehen von in deinem Land blockierten Seiten reicht das aus, die Sicherheit ist aber scheinheilig. Mit dem kostenlosen Open-Source Browser Tor ist das nicht möglich. Es ist theoretisch möglich einen Tor-User zu lokalisieren, allerdings ist das extrem Aufwändig, und für die Behörden nur sinnvoll wenn tatsächliche Verbrechen begangen werden und zudem der Benutzer Fehler macht.

Mit Tor verschwindet ihr aus dem Internet und könnt es trotzdem nutzen. Ihr unterstützt das Biest nicht mehr und gewinnt eure Privatsphäre zurück. Das stinkt der Kabale und dank Snowden wissen wir das die NSA jeden Downloader von Tor auf eine Extremisten-Liste setzt. Weil das Schützen seiner Verhaltens-Daten „extrem“ ist. Wenn euch das zu heikel ist reichen fürs erste auch VPNs (Proton), sichere Browser (Brave) und sichere Suchmaschinen (Startpage).

Ja das ganze umzustellen ist eine Stunde Arbeit, aber der Gewinn kann gar nicht groß genug eingeschätzt werden. Ihr kennt nun die wahre Geschichte hinter dem Internet und die wahren Absichten dieser Cyber-Waffe. Wichtig ist das möglichst viele Menschen sich unsichtbar machen, denn einige Zehntausend kratzen das System überhaupt nicht, wir brauchen hunderte Millionen. Diese Seiten glauben nicht plötzlich in Massen verlassen zu werden und setzen auf die Ignoranz der vielen. Diese versteckten Operationen müssen erfahren werden und die Wut darüber muss die Bequemlichkeit überwinden. Hier geht es nicht darum ob man etwas zu verbergen hat, sondern darum diesen parasitären Frontorganisationen der Geheimdienste nicht mehr Zugang zu unserem Handeln und unseren Gedanken zu geben. Denn damit werden algorithmische Modelle trainiert die uns fernsteuern, ausnutzen, manipulieren, gegeneinander aufspielen, psychisch krank machen und uns vollkommen durch fortschrittliche Überwachungsmaßnahmen versklaven werden.

Online wie Offline.

Wer heute schläft, wacht in einer diktatorischen Dystopie auf!

 

Bleibt gesund und bis zum nächsten mal.

PG

Hier noch ein paar Dokus zum vertiefen der Thematik, sonst hört das hier nie auf 😉 Alle sehr zu empfehlen!

 

 

 

Ein Kommentar zu „Im Netz der Spinne – Silicon Valley, Geheimdienste und die Cyberwaffe

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